Neue Traumberufe in der Bustouristik: Die Branche sucht auf der ITB nach Wegen aus ihrem personellen Engpass, denn von den insgesamt 120.000 Busfahrern, die derzeit in Deutschland hinter dem Steuer sitzen, gehen etwa 40.000 bis zum Jahr 2016 in Rente. Auf der Podiumsdiskussion des Internationalen Bustouristik Verbandes (IBV) am Mittwoch, 7. März, 15 Uhr (Messe Berlin, ICC, Salon 20), soll deshalb nach Lösungen für die Nachwuchssorgen vieler Busunternehmer gesucht werden. Titel: „Neue Traumberufe in der Bustouristik! Die Branche auf der Suche nach Chauffeuren“. Neben Wilhelm Schmidt, IBV-Vorstand und Busreiseveranstalter aus Wolfenbüttel, sitzt auch Robert Peters, Busunternehmer und Bus-Chauffeur aus Lüdinghausen, auf dem Podium. Ob die Ausbildung von Bus-Chauffeuren künftig mit öffentlichen Geldern gefördert werden kann, ist eine Frage, zu der Jürgen Klimke Stellung nehmen wird. Der Abgeordnete der CDU/CSU Bundestagfraktion ist stellvertretendes Mitglied im Tourismusausschuss des Deutschen Bundestages und beschäftigt sich seit Jahren intensiv mit der Bustouristik. Wolfram Goslich schult Bus-Chauffeure für den serviceorientierten Umgang mit ihren Gästen. Der Coach und Fachautor stellt in Berlin sein Konzept für ein neues Berufsbild des Busfahrers vor. Wie die Arbeitsbedingungen eines Bus-Chauffeurs zeitgemäß gestaltet werden können, diskutiert Hermann Hane, Landesfachgruppenleiter Verkehr bei ver.di, aus der Sicht des Gewerkschafters. Im Anschluss an das Podiumsgespräch ist das Publikum zum Dialog mit den Diskutanten aufgefordert.