Heute gab die Bundesregierung bekannt, dass ein Durchbruch bei der bereits im Jahre 2009 angekündigten Fernbusmarkt-Liberalisierung erreicht wurde. Mit der Novelle des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) aus dem Jahr 1934 wird es nun Busunternehmen erlaubt, Konzessionen für nationale Fernbuslinien auch in Konkurrenz zur Eisenbahn zu erhalten. „Das bisherige Quasi-Monopol der Deutschen Bahn auf dem deutschen Fernverkehrsmarkt wird abgeschafft. Der Weg für Buslinienfernverkehre ist damit frei! Zudem wird das langwierige Linien-Antragsverfahren vereinfacht, das bisher Busunternehmen vor große Hürden stellte“, jubelte Torben Greve, einer der Gründer und Geschäftsführer der MFB MeinFernbus GmbH (Berlin), nach Bekanntwerden der Nachricht, die auch von bdo und VDV einhellig begrüßt wurde. Die MFB MeinFernbus GmbH betreibt bereits vor der jetzigen Marktliberalisierung zwei Fernbuslinien mit großem Erfolg und begrüßt die heutige Entscheidung der Bundesregierung sehr. „Die Marktliberalisierung im deutschen Fernbusmarkt ist eine längst überfällige Entscheidung, die wir als innovatives Busunternehmen sehr begrüßen, da sie dem Mittelstand und den Menschen in Deutschland eine ökologische und preisgünstige Alternative zu PKW und Bahn bietet.“ „Wir freuen uns, dass die intensiven Verhandlungen der Fraktionen nun zu diesem sehr positiven Durchbruch geführt haben. Wir wünschen uns, dass der vorhandene Schwung auch dazu genutzt wird, die Liberalisierung noch vor Ende des Jahres im Bundestag und Bundesrat umzusetzen.“