Krisensitzungen nach GTI-Pleite
 

VERLAG EUROBUS GMBH

Krisensitzungen nach GTI-Pleite

Mittwoch, 05.06.2013

Die GTI-Pleite zieht Kreise: 3.500 Türkei-Urlauber müssen mit anderen Fliegern zurückgeholt werden, nachdem die türkische Sky Airlines mit ihren 18 Maschinen den Betrieb wegen Zahlungsunfähigkeit eingestellt hat. Damit ist auch der Türkei-Veranstalter GTI Travel mit der Zentrale in Düsseldorf (72 Mitarbeiter) insolvent geworden – wie die Fluggesellschaft ebenfalls eine Tochter der türkischen Kayi Group - der noch im Mai in seiner Bilanz einen Gewinn von 318.000 € bei einem Umsatz von 184 Mio € ausgewiesen hat. Betroffen ist auch die GTI-Schwester Buchmal Reisen. Als Folge der Turbulenzen hat auch Alltours Neubuchungen gestoppt, TUI und Schauinsland suchen nach neuen Kapazitäten für Türkei-Urlauber, da jetzt rund 400.000 Plätze fehlen.
Der Türkei-Spezialist aus der Bus-Branche, H&H Tur Touristik, ist von den Vorgängen nicht betroffen, da H&H nicht mit Sky Airlines zusammenarbeitet, verlautet auf Anfrage aus Karlsruhe.

Beim Insolvenzversicherer TourVers und der HanseMerkur laufen unterdessen die Bemühungen auf Hochtouren, die Urlauber zurückzuholen. Die Reisenden sind insolvenzgeschützt über TourVers und können mit der Erstattung des Reisepreises rechnen, heißt es.

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