
Beim RDA-Workshop wird am Mittwoch, 24. Juli, ab 10:15 Uhr im TrendForum, Halle 10.2, Koelnmesse das Hochwasser und seine Folgen für die Touristik der betroffenen Regionen zum Thema gemacht.
Die Bilder der verheerenden Überschwemmungen an Donau, Elbe und ihren Zuflüssen hat wohl jeder noch vor Augen. Inzwischen sind Aufräumarbeiten und Instandsetzung weit fortgeschritten, teils sogar abgeschlossen. Dennoch wird der Markt durch widersprüchliche Informationen massiv verunsichert – mit der Folge, dass Endkunden stornieren und Reiseunternehmen gebuchte Termine absagen.
Doch genau das ist fatal: So wird der Schaden ausgeweitet, nicht nur für Tourismusbetriebe in den betroffenen Destinationen. Auch der Reiseindustrie gehen Margen und Provisionen verloren.
Höchste Zeit also, für Transparenz zu sorgen. Wie stellt sich die Lage wirklich dar? Was hilft, was nützt allen jetzt am meisten? Antworten darauf gibt eine kurzfristig angesetzte Info?Veranstaltung beim RDA?Workshop in Köln Auskunft.
Die Situation in den einzelnen Regionen schildern – unter anderem – Dieter Hütte, Geschäftsführer der Tourismus Brandenburg GmbH, sowie Michaela Zeiler, Bereichsleiterin Gruppenreisen der Niederösterreich Werbung GmbH. Moderator Gerd Schmitz, früher Redakteur der „Deutschen Welle“, sammelt gezielt Stimmen aus dem Publikum: Fragen der Veranstalter, Antworten der örtlichen Anbieter. Für Einzelgespräche stehen außerdem Vertreter aus den Zielorten an mehreren Info?Points im Forum zur Verfügung.
„Der Branchentreff“, so Workshop?Geschäftsführerin Karin M. Kohls, „bringt die relevanten Anbieter und Nachfrager ohnehin zusammen. Insofern bietet sich geradezu an, das Gespräch zu konzertieren“. Der Informationsaustausch sei überfällig. Es gehe aber nicht allein darum, den Dialog zu systematisieren, sondern ihn auch in konstruktive Bahnen zu lenken. RDA?Präsident Richard Eberhardt: „Gebot der Stunde ist doch, das Geschäft so schnell wie möglich wieder in Gang zu setzen.