Tour de France: EuroBus dabei!
 

VERLAG EUROBUS GMBH

Tour de France: EuroBus dabei!

Montag, 15.07.2013

(lop) Schon seit Tagen herrscht aufgeregte Stimmung und emsiges Treiben in dem beschaulichen Städtchen Malaucene am Fuße des berümten Berges Mont Ventoux in der Provence. Rennräder, wohin man schaut. Die lässige Sommerkleidung im Straßenbild ist dem streng bunten Outfit der radelnden Werbeträger gewichen, egal ob Profi oder Amateur. Armani-Sonnenbrille inklusive. Denn: Hier rollt an diesem Sonntag, 14. Juli, ausgerechnet am französischen Nationalfeiertag (!) der Tross der Tour de France durch – die 100ste auch noch.


Ein riesiges Fest steht also an, ein Triple sozusagen! Längst sind alle Hotelzimmer ausverkauft. Die besten Plätze am Straßenrand des mörderischen Anstiegs in glühender Sonne auf 1.912m Höhe bis zum Ziel dieser sagenumwobenen Bergetappe, die schon Eddi Merckx zum Toben brachte, dem doping-gestärkten Luis Armstrong dagegen nur ein müdes Lächeln abverlangte, sind mit Wohnwägen und picknickenden Fans umsäumt.


Busse sind natürlich auch da! Reisebusse aus ganz Frankreich und Benelux, vor allem Midibusse jeglicher Coleur mit Fahrradanhänger für radbegeisterte Clubs und Vereine, die es hier den Profis gleichtun wollen und schon Tage zuvor ihre Touren auf den mörderische Berg starten. So manche bemühen dazu neben Müsli-Riegel und isotonischen Zaubertränken selbst göttlichen Beistand: „To God we pray – Amen“ legt eine Gruppe gestählter US-Boys and –Girls die Hände wie zum Schwur übereinander und ihr Schicksal in Gottes Hand – nicht ohne zuvor am Brunnen von Malaucene noch einmal – sehr fotogen und Lächeln bitte, click!- authentisches Bergwasser in die Trinkflaschen gefüllt zu haben.


Am Tag der Tour – an diesem Sonntag – ist allerdings Schluss mit diesem Touristenkram! Jetzt erobern die Profis das Terrain. Und da kommt er schon, der Kopf der Schlange! Eine Ausreißergruppe wird mit tosendem Jubel empfangen, das Hauptfeld folgt kurz darauf. Erst oben am ersten Pass, dem Col de Madeleine, beginnt sich dann die Spreu vom Weizen zu trennen! Dann kommt auch die Zeit des „Tour-Teufels“, der es selbst via TV bis in deutsche Wohnstuben geschafft hat. Das alles zeigt: Trotz Dauer-Dopings und neuen Enthüllungen – die Tour de France ist und bleibt ein Spektakel erster Güte – und die Franzosen lieben sie! Dass ausgerechnet eine Brite diese Etappe gewonnen hat, stecken sie gerade so noch weg...

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