

Garmisch-Partenkirchen war am 12. Januar 2026 Gastgeber des 43. Tags der Bustouristik. Gemeinsam mit GaPa Tourismus stellten die Veranstalter Dieter und Wolfgang Gauf ein hochwertiges und abwechslungsreiches Programm für die Bus- und Gruppentouristik auf die Beine.
Garmisch-Partenkirchen präsentierte sich dabei überzeugend als attraktives Busreiseziel. Ein umfangreiches touristisches Rahmenprogramm zeigte den rund 120 Teilnehmern der Fachtagung die Vielfalt der Region. Besonders gefragt war der Ausflug am Vortag der Veranstaltung auf die Zugspitze, der aufgrund der großen Nachfrage schnell ausgebucht war.
Bereits am Vorabend stimmte eine Auftaktveranstaltung im Riessersee Hotel auf den Branchentreff ein. In idyllischer Lage direkt am See nutzten Bus- und Gruppentouristiker die entspannte Atmosphäre, um bei kulinarischen Köstlichkeiten zu netzwerken, Erfahrungen auszutauschen und sich auf die Fachtagung einzustimmen.
Garmisch-Partenkirchen positioniert sich gezielt als Qualitätsdestination für Bus- und Gruppenreisen. Ziel ist es, künftig mehr Busgruppen nicht nur für Tagesausflüge zu gewinnen, sondern die Region als Standort für mehrtägige Aufenthalte und Ausflüge in der Umgebung zu etablieren. Die dafür notwendige Infrastruktur sowie umfassende Unterstützung bietet GaPa Tourismus.
„Qualitätsgipfel – Gewinn durch Spitzenleistung“
Die Branchenauftaktveranstaltung stand unter dem Motto „Qualitätsgipfel – Gewinn durch Spitzenleistung“. Vor der eindrucksvollen, schneebedeckten Kulisse am Fuß der Zugspitze diskutierten die Teilnehmenmer zentrale Zukunftsfragen der Bustouristik. Im Mittelpunkt der Fachtagung stand die Frage: Lohnt sich Qualität – und kann man sie sich leisten?
Für den Münchner Studienreiseveranstalter Studiosus beispielsweise bedeutet Qualität vor allem die konsequente Erfüllung der Kundenwünsche. Christiane Leonard, Hauptgeschäftsführerin des BDO, betonte, dass Qualität keine Selbstverständlichkeit und kein Selbstläufer ist. Sie erfordere hohen Aufwand, habe jedoch einen klaren Wert. Es gilt diese sichtbar zu machen, kontinuierlich weiterzuentwickeln und selbstbewusst zu kommunizieren: Busunternehmen setzen genau hier Maßstäbe. Zag für Tag, Fahrt für Fahrt“, so Leonard weiter.
Diskutiert wurden unter anderem: Können Bus- und Gruppenreiseveranstalter – insbesondere mit Blick auf die damit verbundenen Kosten – die Qualität ihrer Angebote steigern? Sind Kunden bereit, für Qualität mehr zu bezahlen? Welche Rolle spielt Künstliche Intelligenz bereits heute und künftig in der Touristik? Zudem ging es um die Wettbewerbsvorteile der Bustouristik gegenüber Flugzeug und Bahn sowie um die Frage, ob die sogenannte Boomer-Generation der Branche noch Aufschub verschafft.
Die Antworten auf diese und weitere Fragen lesen Sie in einem ausführlichen Bericht in der Januar-Ausgabe des EuroBus.
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