
Touren Service Schweda ist mit dem diesjährigen Verlauf des RDA-Workshops sehr zufrieden. Geschäftsführer Joachim Schweda zieht eine positive Bilanz: „Bereits der erste Tag hat bei uns am Stand schon stärker angefangen als im vergangenen Jahr. Der zweite Tag war ebenfalls sehr gut. Am dritten Tag waren wir überrascht über die Menge der Kontakte, die wir noch hatten.“ Besonders stark nachgefragt auf dem RDA 2013 wurde das Elsass und die Normandie in Verbindung mit der Bretagne. Auch die Provence ist sehr gut gelaufen.
Ein besonderes Highlight war der Gourmet-Abend am zweiten Tag mit über 160 Menüs, die vom Chefkoch des Royal Palace, Bruno Schlewitz herausgegeben wurden. „Unserem gesamten Team haben danach zwar die Füße wehgetan, aber es war wieder eine tolle Erfahrung. Das Kundenecho war hervorragend“, berichtet Joachim Schweda. (Unser Foto zeigt denTouren-Service-Stand am Gourmet-Abend. Bruno Schlewitz, Joachim Schweda, Pierre Meyer (Inhaber Royal Palace), Koch-Team (von rechts). Foto: Berghoff).
RDA-Workshop Zukunft
Man müsse sich allerdings fragen, wie es mit dem RDA-Workshop weitergehe - angesichts des schrumpfenden Marktes und der immer geringeren Anzahl von Veranstaltern. „Der RDA-Workshop ist für uns auch in Zukunft ein unverzichtbares Segment unserer Marketingstrategie,“ betont Joachim Schweda dennoch in diesem Zusammenhang. „Ich würde mir aber wünschen, dass man weiterhin intensiv über Verbesserungsmöglichkeiten nachdenkt und den RDA-Workshop noch offensiver bewirbt. So kann ich mir vorstellen, dass der Workshop im Drei-Jahres-Rhythmus jeweils ein Jahr in Köln oder Frankfurt, ein Jahr in München und ein Jahr in Berlin stattfindet. Alle Orte sind hervorragend aus Deutschland zu erreichen. Und wenn man mit den dortigen Messegesellschaften langfristige Verträge abschließt, sollte es auch möglich sein, diese Messen entsprechend im Drei-Jahres-Rhythmus durchzuführen. Dies ist aufgrund der bestehenden Vereinbarungen sicherlich nicht sofort realisierbar, auf lange Sicht sollte man aber eine derartige Standortrotation ins Auge fassen.“
Schweda weiter: „Gerade das große Interesse an der neuen Veranstaltung BTB in München zeigt ja, dass viele Aussteller sich Variationen beim Standort wünschen. Andererseits halte ich eine Fragmentierung der deutschen Busreisemessen nicht für wünschenswert. Wenn in Zukunft mehr regionale Workshops entstehen sollten, ist unserer Branche damit auch nicht unbedingt geholfen.“
Erheblicher Aufwand nötig
In diesem Zusammenhang stellt Joachim Schweda weiterhin fest, dass man bereits jetzt einen ganz erheblichen Aufwand betreiben muss, um die Kunden auf die Messe zu locken: „Ohne Anstrengung aller Aussteller geht es aber nicht. Diejenigen, die erwarten, dass der RDA Ihnen die Kunden praktisch auf einem Tablett serviert, ohne dass sie selber etwas dafür tun müssen, haben in meinen Augen einerseits keine Berechtigung, den Workshop zu kritisieren und werden andererseits auch auf anderen Messen nicht erfolgreicher sein. Wir müssen auch von der Ausstellerseite weiterhin neue Kundenschichten erschließen, gerade im Bereich der selbstveranstaltenden Reisebüros, aber auch im Bereich der Reisedienste ohne eigene Busse, die dann ja auch in der Regel wieder mit Busunternehmen zusammenarbeiten.“
Weitere Informationen unter www.touren-service.de