

In Berlin gibt es seit Sonntag ein neues Theaterereignis. Im Stage Theater des Westens wurde die Deutschlandpremiere von "GefĂ€hrten" gefeiert. (Szenenfoto: Stage Entertainment). Die PremierengĂ€ste waren von diesem ersten TheaterstĂŒck, das Stage Entertainment auf eine deutsche BĂŒhne bringt, mehr als begeistert. Die rund 1600 GĂ€ste zeigten sich sehr beeindruckt.
"GefĂ€hrten" ist kein Musical. Das TheaterstĂŒck wurde bereits in den USA, Kanada und Australien gefeiert. Seit 2007 lĂ€uft es in London vor ausverkauftem Haus.
Sir Bob Geldof reiste eigens aus Irland zur Premiere an. Geldof: "Die Geschichte ist unglaublich menschlich. Man kommt aus dem Theater und fragt sich, wie man das so spielen kann - das ist groĂe Kunst". Moderatorin Tita von Hardenberg kam mit ihren Kindern und war begeistert: "Joey ist ein Wunder!" Thomas Fritsch wollte bereits in London die Show sehen, bekam aber keine Karten. Fritsch "Endlich! Ich habe geheult, ich habe gelacht, ich fand es unglaublich spannend."
Schauspielerin Katja von Garnier: "Es war hochemotional, sehr phantasievoll! Ich bin beeindruckt von dieser Puppenspielkunst." Horst Hrubesch: "Es ist ganz was Neues, ganz was Anderes und zusammen war das ganze StĂŒck genial."
Der Fernsehstar Heinz Hoenig spielt eine der Hauptrollen in Berlin. Er spielt Ted Narracott, dessen Sohn Albert (gespielt von Philipp Lind) sich mit dem Pferd Joey anfreundet. Als die Beiden durch den Ausbruch des Ersten Weltkriegs getrennt werden, folgt das StĂŒck der auĂergewöhnlichen Reise des Pferdes und zeigt, wie es das Leben zahlreicher Menschen verschiedener Nationen und Herkunft inspiriert und verĂ€ndert.
"GefĂ€hrten" ("War Horse") gewann bei den Tony Awards 2011 sechs Auszeichnungen. Vor allem die lebensecht wirkenden Pferdefiguren begeistern die Zuschauer in dem StĂŒck, das zu Zeiten des Ersten Weltkrieges spielt. Mit ihm stehen 40 weitere Darsteller und 20 Figuren der Handspring Puppet Company aus SĂŒdafrika auf der BĂŒhne.