
In Rom ist eine neue Buszirkulation für touristische Busse durch die Stadt verabschiedet worden.
Riccardo Busso (Foto), der italienische Vorsitzende des Touristischen Beirates im RDA, erläutert dazu: „Bei dieser neuen Verordnung gibt es Licht und Schatten. Positiv ist die Erhöhung der erlaubten Anzahl der Ausstieg- und Einstiegstellen und ein Rabatt von 20% auf alle Genehmigungen im Januar, Februar und August. Die Struktur der Zonenregelung wurde verändert und dadurch spezifischer. Eine Preiserhöhung ist leider nicht ausgeblieben. Wenn man sich aber gut auskennt, kann man Genehmigungen so kombinieren, dass die Preiserhöhung nicht allzu gravierend ausfällt.“, so der Inhaber des Italien-Paketers Italweg.
In ihrer anfänglichen Fassung war diese neue Verordnung wesentlich restriktiver.Der RDA hat hier durch nachhaltige jahrelange Lobbyarbeit einschließlich vieler Auftritte in den Medien vor Ort damit einen Teilerfolg erzielt, ganz nach dem Motto „Steter Tropfen höhlt den Stein“. Das internationale Netzwerk des RDA bewährt sich immer wieder.
Riccardo Busso unterhält gute Kontakte zu dem neuen Verkehrsdezernenten der Stadt Rom, Dr. Guido Improta. Er bat Ihn auch, das Thema Messdienerwallfahrten im August nach Rom frühzeitig anzugehen und forderte diese als „Special Event“ im sozialen Sinne zu definieren. Dadurch dürften die Preise dieser Genehmigungen auf Null gesetzt, bzw. stark rabattiert werden. Busso hofft, bei seinem nächsten in Kürze anstehenden Besuch in Rom Dr. Guido Improta überzeugen zu können, einen runden Tisch für die Bustouristik zu installieren, damit man sich permanent über Branchenanliegen, Probleme und Lösungen austauscht.