Volvo-Hybrid: Durchbruch in Lateinamerika
 

VERLAG EUROBUS GMBH

Volvo-Hybrid: Durchbruch in Lateinamerika

Dienstag, 20.08.2013

Der Durchbruch der Hybridtechnologie auf dem lateinamerikanischen Linienbusmarkt ist jetzt der Volvo Bus Corporation (VBC) gelungen: 200 Hybridbusse auf Basis des Busfahrgestells Volvo B215RH (Foto)  haben die
ÖPNV-Systembetreiber der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá jetzt von der
südamerikanischen VBC-Tochtergesellschaft Volvo Bus Latin America erworben.

Die neuen 12-m-Hochbodenfahrzeuge sollen in der kolumbianischen Millionenmetropole als Zubringerbusse zum BRT (Bus Rapid Transit)-Schnellbussystem TransMilenio eingesetzt werden. Die Fahrgestelle für die neuen Hybridbusse werden im brasilianischen VBCWerk in Curitiba gefertigt. Die Endmontage – identischer Aufbau sowie Innenausbau „Urbanuss Pluss“ – erfolgt bei den lokalen Karosseriespezialisten Busscar de Colombia S.A.S. und der kolumbianischen Marcopolo-Tochter Superpolo S.A. Federführender Vertragspartner für diesen Auftrag ist Volvo Bus Latin America. Die Auslieferung der 200 Hybridbusse soll im Dezember 2013 und Januar 2014 erfolgen.

Batterievertrag inklusive

Bei den Käufern handelt es sich um die beiden kolumbianischen Busunternehmen Consorcio Express S.A.S. und Gmóvil S.A.S. 156 Fahrzeuge aus dem Gesamtkontingent gehen an Consorcio Express, 44 Hybridbusse erhält Gmóvil. In Ergänzung zur Lieferung der 200 Omnibuschassis umfasst der Auftrag auch den Abschluss eines Batterievertrags mit 12 Jahren Laufzeit sowie eines Service- und Wartungsvertrags mit fünfjähriger Laufzeit.
„Diese Beschaffungsmaßnahme markiert für Bogotá definitiv den Eintritt in das Zeitalter der Elektromobilität“, betont Luis Carlos Pimenta, Präsident von Volvo Bus Latin America.

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