(lop) „Ich bin sehr optimistisch – die Buchungslage bei den Ausstellern ist bereits auf Vorjahresniveau“, konnte Annette Sperling, die neue Leiterin des RDA-Workshops, auf Anfrage von EuroBus gestern eine positive Zwischenbilanz nach Ablauf der ersten Anmeldefrist vermelden.
Erfahrungsgemäß wird sich der Buchungsvorgang bei den noch nicht gemeldeten Unterausstellern noch bis kurz vor Workshop-Beginn fortsetzen.
Bezogen auf die gebuchte Fläche hat man offensichtlich den Stand vom Vorjahr erreicht, wobei sich Sperling und die noch im operativen Tagesgeschäft tätige Workshop-Geschäftsführerin Karin M. Kohls besonders über „circa 50 Rückkehrer“ unter den in den letzten 5 Jahren pausierenden Ausstellern freuen. Zu den Wiederkehrern zählen beispielsweise der Kreuzfahrtanbieter MSC Crociere, der Reiseveranstalter Favorit Reisen aus Heilbronn, das Hotel Post aus Sarganz sowie die Stadt Hildesheim.
Auch bei den Neuanmeldungen zum Workshop sind Aussteller aus allen Sparten der Branche dabei, wie etwa Ausrüster zum Kampagnenthema “Radeln, E-Bike & Co“, die Privatsektkellerei Geldermann, Aronda Adriana Travel aus Kroatien sowie Musicals und Freizeitparks. Im diesjährigen Ausstellerverzeichnis werden übrigens neue Teilnehmer ebenso hervorgehoben, wie diejenigen, die Radreisen oder Kombinationen mit Flug- oder Schiffsreisen anbieten. Dennoch: „Der Trend zu größeren Gemeinschaftsständen setzt sich fort“, so Sperling.
Als Zugpferd für die Workshop-Besucher wird das Forum mit zusätzlichen Inhalten versehen und an allen drei Workshoptagen durchgeführt.
Der Mittwoch, 30. Juli, wird ganz im Zeichen der umworbenen eigenveranstaltenden Reisebüros stehen.
Mit Fachvorträgen sollen für die speziell eingeladene Zielgruppe Themen rund um den Aufbau des Gruppengeschäfts moderiert werden. Annette Sperling: „Das Programm ist mit mehreren Referaten zu zwei großen Themenblöcken geplant: Die Session “Reisebüros als Reiseveranstalter - mit Netz und ohne doppelten Boden“ beleuchtet rechtliche und vertriebliche Aspekte von Eigenveranstaltungen. Eine zweite Session “Internet - Risiko oder Chance für die Gruppentouristik?“ richtet sich auch, aber nicht exklusiv, an selbst veranstaltende Agenturen.“
Der Vorteil des Workshops liege ja eindeutig in seiner Zeitersparnis: Reisebüros, die individuelle Reisen für Gruppen zusammenstellen möchten, finden bei einem Messerundgang attraktive Ziele und können sich direkt informieren, statt aufwändig über Telefon, Internet oder vor Ort in der Destination zu recherchieren.
Ein weiteres positives Signal kommt von Ausstellerseite: Service-Reisen Giessen ließ jetzt wissen, dass bereits in den ersten Buchungswochen die für Workshop-Besucher angebotenen Hotelkontingente teilweise ganz abgerufen worden seien. Dies lasse auf eine gute Besucherfrequenz hoffen.